Foto oben: Raststation in den Bergen

Kreta

 

In Bearbeitung     -   in processing     -     en proceso

 

Kreta ist die südlichste Insel von Griechenland, mit einer Länge von ca. 250 km und einer Breite von durchschnittlich 40 km. Die Insel ist sehr gebirgig, mit vereinzelten Stränden, die überall auf der Insel zu finden sind. Von der Größe darf man sich nicht verleiten lassen, auch größere Strecken in kurzer Zeit mit dem Auto zu bewältigen. Außer auf dem Kreta Highway im Norden, der die 3 größten Städte miteinander verbindet, kommt man im Rest der Insel nur sehr langsam mit dem Auto vorwärts. Gleich von der Küste geht es stets steil nach oben. Nach kurzer Fahrt befindet man sich bereits auf 800 - 1000 m Höhe. Die Straßen, teilweise mit sehr guter Asphaltdecke, erlauben aufgrund der Kurven und Steigungen nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h. Wegen der Schönheit der Insel schafft man aber 100 km trotzdem nicht in 3 Stunden, weil man immer wieder anhalten muss, um die bezaubernde Natur zu fotografieren, oder in einer der Tavernen einzukehren.

Vom 18.09. - 04.10.2020 bereiste ich die Insel mit einem Mietwagen, den ich mir vorher online reservierte, und direkt vor dem Ausgang vom Flughafen Heraklion entgegennehmen konnte. Für den Direktflug von München nach Heraklion und zurück bezahlte ich 210,00 Euro.

Auf der Karte links sind die wichtigsten Punkte eingezeichnet, die ich besucht habe, und hier im Bericht erwähnt werden. Durch Klick auf eine Markierung erhältst du noch weitere Informationen.

 

Durch Klick auf die nachfolgenden Fotos erhältst du eine Vergrößerung.


Heraklion

Ich kam abends in Heraklion an. Der erste Eindruck: enge Straßen, viel Verkehr und parkende Autos, die die Fahrbahnen noch enger machten. Und: Wärme!

Mein Hotel war etwas oberhalb des Hafens gelegen, also mitten im Zentrum, und so ging ich erst mal zum Wasser. Die Festungsanlagen sind in guten Zustand und auf der langen Kaimauer kann man schön spazieren gehen und erhält so einen schönen Blick auf die Stadt. Ein paar Segelyachten hatten im kleinen Hafenbecken auch Platz gefunden, ansonsten nur Fischerboote. Der große Fracht- und Fährhafen ist aber gleich daneben.

Der Hunger führte mich dann nach oben in die Stadt, durch die Fußgängerzone, hinauf zum Löwenbrunnen, der das Zentrum markiert. Überall Restaurants und Bars mit Musik. Nur vereinzelt sehe ich noch Gebäude aus alten Zeiten. Ich bestellte Lammrippchen, Zatziki und ein Mythos.


Der Frühstücksraum vom Hotel befindet sich im 6. Stock. Von hier aus überblickt man den Hafen mit der Festung.

 

Heraklion - Knossos - Matala

Mein Reiseziel für heute: Matala. Ein Dorf an der Südküste von Kreta gelegen. Das heißt, ich muss die Insel durchqueren, da Heraklion im Norden liegt. Entfernung: 50 Kilometer. Das ist auch die breiteste Stelle von Kreta. 

Knossos

Doch das antike Knossos wollte ich auch nicht auslassen, und machte deshalb einen kleinen Umweg.  Schließlich sind die hier noch stehenden Überreste der minoischen Kultur ca. 4000 Jahre alt. 

Knossos liegt auf einem Hügel inmitten von Olivenhainen.

Stolze 15 Euro kostet der Eintritt. Alabaster Fußböden und große Gefäße sind noch gut erhalten. Leider wurden die Gebäude auffällig renoviert, so dass das Neue auch als solches sofort erkennbar ist.


Matala

Auf gut ausgebauter Straße mit neuen Tunnels geht es zügig weiter in den Süden.

Nach den ersten Häusern erreicht man die abgestorbene Platane, die reich mit Schnitzereien versehen wurde. Hier ist auch gleich der Strand, Supermarkt, Restaurants, Bars und natürlich die vielen Souvenirshops.

Sofort fallen die Höhlen am Strand auf. In der Jungsteinzeit wurden hier zahlreiche Höhlen in das weiche und poröse Gestein gegraben. In den 60ern siedelten sich hier Hippies an, überwiegend aus USA, um dem Vietnam Krieg zu entkommen. Auch heute sieht man noch alte, langhaarige Männer hier herumlaufen, die aber nicht unbedingt einen freundlichen oder gar glücklichen Eindruck bei mir hinterließen.

Gegenüber, auf der anderen Seite der Bucht reihen sich Restaurants und Bars aneinander, so dass die Abende nicht langweilig werden.

Matala - Red Beach

Der Red Beach sieht ähnlich aus, wie der Strand von Matala, nur dass der Berg keine Höhlen aufzeigt und der Sand am Strand rot? nein, ich würde eher sagen braun ist. Der Red Beach ist nur zu Fuß zu erreichen, indem man den Bergrücken überquert. Auf dem Pfad kann man sich nicht verlaufen, dieser ist gut gekennzeichnet und es dauert ca. 40 Minuten. Zuerst geht es steil nach oben, dann in gleicher Weise wieder runter. Und dann ist es noch ein FKK Strand. Habe ich eigentlich immer gemieden, aber was solls...

Eine kleine Bar gibt es übrigens auch hier.

Matala - Kommos Beach

Der Strandabschnitt nördlich von Matala wurde nach der antiken Stadt Kommos benannt, die ebenfalls ca. 4000 Jahre alt ist. Die Ausgrabungsstätte ist nicht öffentlich zugänglich. Vom Zaun aus erhält man aber doch ein paar Einblicke.

Am Strand angekommen, wunderte ich mich über die Einzäunung: 4 kleine hölzerne Stöcke mit Plastikplane verspannt. Am Spätnachmittag kam eine Horde junger Leute, die unablässig auf Italienisch gaggerten. Plötzlich entfernten sie die Stöcke und Plane und fingen an zu graben: sie holten 47 Schildkröteneier aus dem Sand, aus denen die Babys bereits geschlüpft waren. Sie gehörten einer Gruppe von Volunteers an, die über die Reptilien wachen.

Am Parkplatz steht ein Imbisswagen!

Matala - Phaistos - Agia Galini - Spili - Wasserfall - Palm Forest - Plakias

In Matala blieb ich 4 Tage, das heißt was! Ist ja ein nettes Dörfchen, und die Umgebung hat auch Einiges zu bieten. Auf dem Weg nach Westen erreiche ich eine halbe Autostunde entfernt Phaistos - eine weitere altertümliche Ausgrabungsstätte. Auf dem Weg nach Plakias komme ich durch Agia Galini und dem Bergdorf Spili. Die Schlucht mit dem Wasserfall ist grandios. Und wer vermutet auf Kreta schon einen Palmenwald?

Phaistos

Ich verlasse Matala und fahre in Richtung Westen an der Küste entlang. Es ist Herbst und das Gras vertrocknet. Olivenbäume stehen in Reih und Glied.

Nächste Station ist die Ruinenstadt Phaistos, die ich auf kleinen Nebenstraßen erreiche.

...


....

Agia Galini

Spili

Palm Forest

Bevor der Kissano Faraggi ins Meer mündet, wird er in der Schlucht die letzten Kilometer von Palmen umsäumt. Ein Pfad führt am Fluss entlang durch den Palm Forest. Hier im Fluss kann man ebenfalls ein Bad nehmen. 

Allerdings muss man zuerst den langen steilen Berg hinunter steigen. Aber es gibt zur Belohnung im Restaurant/Bar am Strand kühle Getränke und auch Mahlzeiten.

Üblicherweise suchen in solchen Plätzen immer Hunde nach etwas essbaren. Hier sind es zur Abwechslung Gänse! Eintritt wird nicht verlangt, nur Parkgebühren 2 €.

Plakias

Nur noch ein kurzes Stück bis Plakias, meinem heutigen Tagesziel. Doch eine schier endlos entgegenkommende Schafsherde zwingt mich für einen 10 minütigen Stopp. Auch Plakias ist auf Touristen eingestellt. Doch etliche Hotels, genauso wie in anderen Orten, bereits geschlossen.

Ich finde ganz am Ende der Strandstraße eine Taverne und eine Privatunterkunft.

Landschaftlich ist es hier sehr schön, es folgen ein paar Ansichten:

Plakias - Frangokastello - Imbros Schlucht - Sfakion - Aradena Schlucht - Chania - Nopigia

Vom Süden fahre ich abermals an die Nordküste. Mein Quartier beziehe ich im kleinen Ort Nopigia. Ziel ist jedoch zur Abwechslung mal eine Lagune am äußersten nordwestlichen Zipfel von Kreta. Auf dem Weg bis Nopigia gibt es wieder Einige Highlights auf meiner Reise zu bestauenen. Den ersten Stopp lege ich bei einer Festungsanlage ein. Dann ging es hoch hinauf und ich besuche 2 Schluchten, bevor ich in der zweitgrößten Stadt Chania ankomme. In Nopigia, ebenfalls an der Nordküste, bleibe ich für 3 Übernachtungen am Strand.

Frangokastello

Eigentlich gar nicht auf meinem Plan: Frangokastello. Zufällig entdeckte ich beim zoomen meiner Landkarte eine Markierung dieser Burg. Die Festung wird zurzeit renoviert, und die Bauarbeiter versäumten, eine Absperrung vom Eingang anzubringen. Zwischen Sandhaufen und Mörtelmaschine hindurch, machte ich schnell ein Foto (rechts) von Innen.

 


Die Leute, die hier ihre Autos parken, gehen alle zum Strand runter. Es gibt aber schönere Strände...

 

Auf dem Rückweg war jetzt ein Sperrband vor dem Eingang angebracht...

Sfakion - Imbros Schlucht

Oberer Eingang zur Imbros Schlucht
Oberer Eingang zur Imbros Schlucht

Für Wanderer ist das Örtchen Sfakion wohl die erste Anlaufstelle, um sich für eine oder mehrere Wanderungen zu entscheiden. Von hier kann man die Imbros Schlucht nach oben laufen, oder man stellt sein Fahrzeug am oberen Eingang der Schlucht ab und läuft die Schlucht nach unten, die 6 km lang ist. Ein Taxi ist notwendig, um wieder zu seinem Fahrzeug zurück zu kehren.

Parallel dazu verläuft eine neue Straße in zahlreichen Serpentinen mit 180 Grad Kurven hinauf auf fast 800 m Seehöhe.

An diesem Tag war es sehr windig. Vom Gebirge wurden die Wolken hinunter zum Meer gedrückt. Kälter war es aber nicht.

Oberer Abschnitt der Imbros Schlucht
Oberer Abschnitt der Imbros Schlucht

Aradena Schlucht

Die Aradena Schlucht befindet sich westlich von Sfakion. Es ist die spektakulärste der drei beschriebenen Schluchten. 

Das Befahren der Brücke über die Schlucht ist schon abenteuerlich: Die Holzbalken liegen locker auf der Brücke und es klappert ungemein, wenn man drüber fährt. Von der Mitte der Brücke hat man die erste Aussicht auf die Schlucht. 

Man sieht dabei aber auch die zum Teil morschen Balken, bei denen sich schon die Lücken verbreitert haben, weil das morsche Holz abgefallen ist. Und die Brücke muss man auch auf seinem Rückweg wieder überqueren, da die Straße im Gebirge endet.

Der Blick rechts der Brücke zeigt eine kleine orthodoxe Kirche über dem Eingang der Schlucht.

Das nächste Foto lässt erahnen, dass es keine einfache Wanderung wird. Es sind einige Passagen dabei mit Kletterei und Popo rutschen - also nichts für Ungeübte in Flip Flops. Unterwegs liegen tote Ziegen, die von herabfallenden Steinen erschlagen wurden, oder selbst abgestürzt sind. Die Aradena Schlucht ist etwas kürzer als die Imbros Schlucht, dafür aber wesentlich anspruchsvoller!

Chania

Nopigia

Am Abend erreiche ich den kleinen Ort Nopigia an der Nordküste. Meine Unterkunft ist gleich am Meer mit Strand und gutem Restaurant. 


Nopigia - Kissamos - Belos Lagune

Kissamos

Am Morgen fahre ich nach Kissamos zum Hafen. Dort wartet bereits das Ausflugsschiff für den heutigen Tagestrip. Den Ausflug habe ich abends online gebucht für rund 25 Euro. Pünktlich um 10 Uhr legt das Schiff ab.

Es gibt zwar auch einen Weg zur Belos Lagune, aber das wollte ich meiner Klapperkiste nicht antun. Von der Fähre aus konnte ich beobachten, dass diejenigen, die eine Autofahrt bevorzugten, nur im Schritttempo voran kamen. Zudem hält der Dampfer vorher noch bei einer anderen Felseninsel mit einer riesigen Festungsanlage oben am Berg. Und ein altes Schiffswrack kann man auch noch aus nächster Nähe bestaunen. 

Festung Gramvousa

Venezianische Festungsanlage auf der Felseninsel Gramvousa
Venezianische Festungsanlage auf der Felseninsel Gramvousa

Nach etwas über 1 Stunde Fahrtzeit legte das Schiff an der Insel gegenüber der Lagune an. Fast 300 Höhenmeter, meist auf Treppen mit Geröll, waren zu überwinden, um ganz oben im Inneren der Festung anzukommen. Von der Anlage selbst ist nicht mehr viel übrig, die Außenmauer steht aber noch fast vollständig, wie man auf dem nachfolgenden Video erkennen kann. 90 Minuten Aufenthalt stehen den Passagieren hier zur Verfügung, um Festung und Schiffswrack zu entdecken. Baden kann man hier natürlich auch schon.

Belos Lagune

Die Belos Lagune ist etwas ganz Besonderes! Nur an einer kleinen Stelle ist das Wasser etwa 1 m tief. Ansonsten kann man nur durchs Wasser waten, knöchel- bis knietief. Wer baden will, geht also an den Strand, außerhalb der Lagune. An der hinteren Seite ist die Lagune durch Felsen zum Meer abgetrennt und befindet sich zwischen zwei Inseln eingelagert, wie man auf dem nachfolgenden Foto und Video sieht.

Die Schiffs- und Autoladungen an Menschen verlaufen sich hier schnell, so dass keine Enge entsteht.

Nopigia - Paleochora

Von Nopigia aus quere ich die Insel erneut von der Nord- zur Südküste. Man muss sich das Straßennetz so vorstellen: vom Kreta Highway, der an der Nordküste entlang führt, zweigen die Straßen nach Süden ab. So, als ob an einem  Stab Lamettafäden hängen würden. Aufgrund der gebirgigen Landschaft im Süden Kretas, gibt es nicht überall eine Straße, die an der Südküste entlang führt. Somit erreicht man Paleochora, ganz im Südwesten gelegen, nur vom Norden her, aber auf guter Straße. 

Paleochora

Um sich ein Bild von der Örtlichkeit zu machen, zeige ich hier eine Luftaufnahme, die ich mit meiner Drohne aufgenommen habe. Geprägt wird diese kleine Stadt durch den langen und breiten Strand im Vordergrund, den ich zu dieser Zeit fast für mich alleine hatte. 

Zudem gibt es auf der anderen Seite des Städtchen auch noch Strandabschnitte. Bei meiner Ankunft prallten aber nur hier hohe Wellen gegen das Land und die Kaimauern.

Ganze Straßenzüge mit den Restaurants sind für den Verkehr gesperrt. Am Abend werden noch weitere Straßen vom Verkehr abgeriegelt, so dass die vielen Gäste - sofern welche da wären - alle bewirtet werden können. 

Die Aufnahme links machte ich an einem Nachmittag. Eifrig wurden von den Kellnern schon die Tische für den Abend vorbereitet.

Nach Sonnenuntergang war dann aber doch fast jeder Sitzplatz belegt. Ich nehme an, dass auch die Einheimischen diesen Flair ebenso genießen, wie die Touristen, da nicht mehr allzu viele Gäste aus dem Ausland hier waren.

Wie sonst auch, suchte ich mir ein Restaurant, vor dem nur Einheimische sitzen. Nicht nur günstiger im Preis, sondern meist auch schmackhafter.

Ich empfehle den Kretischen Salat. Dieser wird mit einem Schafskäse garniert, den es nur auf Kreta gibt. Der griechische ist ja mit Feta.

Ein Besuch der Festung darf natürlich auch nicht fehlen. Diese liegt nach den letzten Häusern auf einer kleinen Anhöhe, bevor man zum Hafen weiter fährt. Außer der Mauer wie auf dem Foto zu sehen, ist davon nicht mehr viel übrig. Der Ausblick über die Stadt und auf die umliegenden Berge lohnt jedoch allemal.

Zentral gelegen: die schöne orthodoxe Kirche. Auch wenn diese nachts angestrahlt wird, so nimmt doch kaum jemand Notiz von ihr. Alle widmen sich lieber den kulinarischen Angeboten. 


So schön, wie der Strand auch ist, wollte ich doch noch die nähere Umgebung erkunden. Die nächsten Stationen sind das kleine Dorf Sougia, ebenfalls an der Küste gelegen, sowie noch andere Sehenswürdigkeiten.

Paleochora - Sougia - Kloster - Anydri

Sougia

Kloster der 99 heiligen Väter

Zu diesem Kloster bin ich nur des Namens wegen hingefahren. Ich habe das Kloster auf meiner Karte entdeckt, und fand den Namen interessant. Allerdings umgibt eine hohe Mauer das Kloster, so dass nur an einer Stelle ein kleiner Einblick in den Innenhof gewährt wird. Grund genug, mit der Drohne hinzufliegen... 

Ich denke, wenn hier wirklich 99 heilige Väter wohnen oder wohnten, dann müssen die noch im Berg weitere Behausungen haben. Rechts im Bild, die alte Schule, die nur noch eine Ruine ist. Ich bin trotzdem hingegangen, weil es Wegweiser gab, die eigentlich mehr erwarten ließen.

Anydri

Anydri will ich nicht unerwähnt lassen. An sich ein unscheinbares Bergdörfchen mit nur wenigen Häusern. Ebenso unscheinbar dieses kleine Häuschen, die frühere Schule und jetzt ein Restaurant ist! Man erreicht Anydri, wenn man Paleochora in östlicher Richtung verlässt. Zunächst geht es durch eine enge Schlucht. Doch nach 6 Kilometern engen Kurven und Steigungen hat man es geschafft. Im ehemaligen Schulhaus befindet sich die Küche, gegessen wird im Garten. Auf vielfachen Empfehlungen sollte ich hier unbedingt Ziege bestellen. Es war wirklich eines der besten Mahlzeiten auf Kreta!

Typisches Dessert: Trauben und Rhaki
Typisches Dessert: Trauben und Rhaki

Paleochora - Samaria - Rethymno

Auch hier hieß es nach 3 Tagen Abschied nehmen. Schließlich wollte ich noch zur längsten Schlucht Europas!

Samaria Schlucht

Oberer Eingang der Samaria Schlucht
Oberer Eingang der Samaria Schlucht

Die Wegstrecke auf der Karte von Paleochora zur Samaria Schlucht war als Nebenstraße mit vielen Kurven eingezeichnet. Für die rund 50 Kilometer brauchte ich fast 3 Stunden. Steigungen mit vielen 180 Grad Kurven lassen kein hohes Tempo zu. Von Weitem sieht man auf einem Bergkamm zahlreiche Windräder. Hier hat man einen Ausblick auf das Meer zu beiden Seiten der Insel. Es geht weiter bergauf, bis man eine Hochebene mit Wasserspeicher überquert. Bei ca. 1000 m Höhe erreicht man dann den Eingang der Schlucht. Eintritt: 5 Euro.

Samaria Schlucht
Samaria Schlucht
unten in der Schlucht
unten in der Schlucht
Agios Nicolaos Kapelle - Samaria Schlucht
Agios Nicolaos Kapelle - Samaria Schlucht
Agios Nicolaos Kapelle
Agios Nicolaos Kapelle
Agia Roumeli
Agia Roumeli

Rethymno

Rethymno ist die drittgrößte Stadt Kretas und liegt im Norden - wie man sieht auch an der Küste. Nähert man sich der Stadt von Westen her, erhält man kurz bevor man vom Kreta-Highway abbiegt und in die Stadt fährt, einen guten Blick über die Stadt. Allerdings gibt es auf dem Berg, an dem die Autobahn vorbei führt noch, wie am nächsten Bild zu sehen, eine noch viel bessere Aussicht über die Stadt.

Im Vergleich zu Heraklion und Chania weißt Rethymno weitaus weniger venetianische Gebäude auf. Auf mich wirkt die Stadt aber viel gemütlicher. Außerdem hat Rethymno die längste Hafenpromenade im Vergleich zu den anderen beiden Großstädten. Ich habe noch nirgends so eine große Dichte an Restaurants und Bars gesehen, wie hier, an dieser 1 Kilometer langen Hafenpromenade. Dahinter, in den engen Gassen, laden zahlreiche Geschäfte und Souvenirläden zum Bummeln ein.

Heraklion - Santorini

Von Heraklion aus bin ich für 3 Tage nach Santorini mit der Fähre. Über Santorini gibt es einen gesonderten Reisebericht, den du hier aufrufen kannst.

Santorini - Heraklion - Kato Gouves

Bei Ankunft im Hafen von Heraklion dämmerte es bereits. Die letzten Tage wollte ich in der Nähe von Heraklion bleiben, und habe mir als letzte Station den Ort Kato Gouves, östlich von Heraklion ausgewählt. Meine Unterkunft lag direkt am Strand, so dass ich noch kurz ins Meer springen konnte.

 

Kato Gouves - Kloster - Stausee - Platane - Windmühlen - Koutouloufari - Taverna Maris

Aposelemis Stausee

Krasion

Krasion ist ein nettes kleines Dorf, sehr gepflegt, mit schönem Café neben der Platane. Touristen fahren wahrscheinlich nur wegen dem Baum hier her. Das Dorf liegt abseits der Hauptrouten. Kann aber mit einem Naturdenkmal aufwarten: diese Platane hat einen Umfang von ca. 15 Meter.


die Windmühlen von Pinakiano

Kato Gouves - Heraklion Airport

In den 3 größten Städten der Insel Heraklion, Chania und Rethymno hielt ich mich nicht lange auf. Ich wollte ja auch etwas von Kreta sehen. Das Schönste an den Städten sind die Häfen. Hier ist ständiges Treiben, da sich hier auch die meisten Restaurants und Geschäfte befinden.