Foto oben: Die Cook Insel Aitutaki von der höchsten Erhebung aus fotografiert

 

 

cook islands

(1) Neuseeland > Cook Islands

Der Flug von Auckland nach Rarotonga dauerte 4 Stunden. Das witzige daran war, dass ich von Auckland aus am Sonntag um 8:45 Uhr gestartet, und Samstag, also am Vortag, um 14:35 Uhr auf Cook Islands gelandet bin. Zeitunterschied zu Neuseeland 2 Stunden. Waren es in Neuseeland noch 10 Stunden früher als deutsche Zeit, sind es jetzt 12 Stunden später, als in Deutschland.

Auch hier werden alle ankommenden Fluggäste mit Ukulele Klängen und Gesang herzlich begrüßt. Toll! Da kommt man richtig in Urlaubsstimmung!

Die Cook Insel Rarotonga mit highlights gekennzeichnet.
Die Cook Insel Rarotonga mit highlights gekennzeichnet.

Das Taxi zur Unterkunft kostete 20 neuseeländische Dollar, umgerechnet ca. 12 Euro. Der Fahrer stellte sich als Papa Ta vor, und erklärte, dass Papa hier nichts mit Vater zu tun hat, sondern es werden alle einflussreiche, ältere Herren hier so betitelt. Papa Ta klärte mich auch gleich auf, dass hier Linksverkehr herrscht und max. 60 km/h gefahren werden darf. In Ortschaften 40 km/h und vor Schulen 20 km/h. Meine Unterkunft, Sunrise Beach Bungalows, kannte er natürlich auch. Die Insel ist ja nicht groß. Wenn man sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält, dann braucht man für die rund 50 Kilometer ca. 1 Stunde, um die Insel mit dem Auto zu umrunden. Nach 15 Minuten Fahrt erreichten wir die Unterkunft. Fast zu jedem Gebäude hatte er eine Geschichte. Es war sehr kurzweilig auf dieser Fahrt. Englisch spricht hier eigentlich jeder. Maori ist die Sprache der einheimischen Polynesier.  

Ich staunte nicht schlecht, als ich meine Unterkunft sah: direkt am Strand, ein eigener Bungalow mit Terrasse und voll eingerichteter Küche - WOW!

Musste zwar auf die Eigentümerin etwas warten, sie hatte einen Notfall, so stand es auf dem Zettel, der an der Tür klebte. Dafür hat sie auch gleich herumtelefoniert wegen Mietwagen, und eine halbe Stunde später stand das Auto auch schon da (ca. 40,- € am Tag).

Am Nachmittag das Auto ausprobiert und abends zur Bar Viannis (nördlich vom Airport). Kam hier zufällig vorbei, und hörte die Musik. Bis 18 Uhr Happy Hour, die Mahlzeiten auch lecker, bis 24 Uhr geöffnet. Das ist hier die Sperrstunde, an die sich alle halten müssen!

 

(2) Cook Islands - Rarotonga

Erst mal ausgeschlafen!

Da ich morgen nach Aitutaki fliege, fuhr ich jetzt schon zum Airport, um die Gepäckfrage zu klären. Es heißt überall, dass nach Aitutaki nur kleine Propellermaschinen fliegen, und man nur 1 Gepäckstück mit 10 kg mitnehmen darf. Es sind jedoch 23 kg zulässig, wie ich dort als Auskunft erfahren habe und Handgepäck auch. Da ich aber für Aitutaki alles in meinen CabinMax reinbekomme, lasse ich meine große rote Tasche für 2 NZ$ pro Tag Abstellgebühr morgen am Flughafen zurück.

Selbst auf dieser kleinen Insel gibt es eine richtige Bergkette. Höchster Punkt etwas mehr als 650 m über NN. Und wo es Berge gibt da gibt es Flüsse, und sogar einen kleinen Wasserfall. Von der Ringstraße im Süden fährt man ca. 10 Minuten bergauf in Schlangenlinien. Im Becken davor ist das Wasser zwar frisch, aber eine willkommene Abwechslung. Unten an der Straße kassiert ein netter Herr 10 NZ$ für den Eintritt für den Wasserfall ab. Während es bei meiner Unterkunft keine Mücken gibt, herrscht hier aber Hochbetrieb. Keine Chance, ohne Stiche ins Auto zu kommen, bis man wieder angezogen ist. Und dann während der Fahrt alle Fenster auf, dass die Viecher wieder raus kommen. Aber ohne ein Bad im Pool vom Wasserfall geht gar nicht. Musste sein!

Ganz in der Nähe, hier im Süden von Rarotonga, ist auf der Karte der "Snorkelling Point" eingezeichnet. Der Strand ist weich und besteht aus Korallensand. Hier bin ich dann nachmittags 2 x jeweils über 1 Stunde im Wasser gewesen mit Schwimmflossen und Schnorchel. Das Wasser hier hat traumhafte Temperaturen. Auch Rarotonga ist von einem Riff umgeben und liegt hier ca. 1 Kilometer vor der Insel (bei meiner Unterkunft beträgt der Abstand nur 100 Meter, und hat eine Tiefe von ca. 30 cm). Die Gezeiten machen hier auch nur ca. einen halben Meter Höhenunterschied vom Wasser aus. Aber um die großen Korallenblöcke zu umrunden, ist Flut besser, da so die Verletzungsgefahr klein ist, weil der Abstand zwischen Körper und den Korallen größer ist. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich so viele verschiedene Fische hier antreffen werde. Manchmal war ich in einer richtigen Wolke aus Fischen. Besonders die weißen, mit den goldenen Längsstreifen sahen sehr schön aus. Sie haben eine Länge von 50 cm, und als ich dann inmitten von tausenden steckte, dann wurde es mir doch etwas mulmig. Aber natürlich alle harmlos, aber auch neugierig. Schön, dass sie nicht geflüchtet sind, wie so manche andere Arten. Die bekommt man dann schlecht auf´s Bild, meistens sieht man diese nur 1 Mal. Die kleinen schwarz/weiß gestreiften sind die frechsten. Die knabberten gerne an meinen Brustwarzen, aber auch am Rücken. Tut nicht weh, aber man erschrickt jedes Mal. Man kriegt die auch schlecht auf Distanz.

Hier also eine Kostprobe von der Unterwasserwelt auf Cook Islands:

Eine Attraktion besonderer Art ist im Ort Muri der Night Market. Hier verkaufen Einheimische ihre selbst gekochten und gebratenen Speisen. Die Auswahl ist so groß, dass eine Entscheidung wirklich schwer fällt. Und alles sieht richtig lecker aus. Es werden auch selbst-gemachte Limonaden und Säfte angeboten. Da ja Sonntag ist, darf auch der Lebensmittelladen gleich nebenan kein Bier verkaufen. Die haben die dümmsten Gesetze von Neuseeland und Australien übernommen! Ach ja, es gibt hier nur food, wie die Hoteldame sagte, keine Souvenirs.

(3) Cook Islands: von Rarotonga nach Aitutaki

Auto wie vereinbart am Flughafen abgestellt, Schlüssel unter die Fußmatte und das Auto unverschlossen verlassen. Für den Autovermieter noch Zettel da gelassen, dass ich das Auto gerne nochmal nach Rückkehr mieten möchte. Die große rote Tasche am Schalter zur Aufbewahrung abgegeben. Die 10 kg Gepäckbegrenzung war wohl mal. Dann das: mein Flug um 9:00 Uhr wurde gestrichen. Ich musste mit der nächsten Maschine um 10:30 Uhr fliegen, diese hatte Platz für 31 Passagiere. Im Gepäckfach über den Sitzen passen wirklich nur kleine Teile hinein.

Und so sieht eine Stewardess von den Cook Inseln aus! Meine Urlaubsstimmung läuft auf Hochtouren. Und es ist nicht nur diese Dame, die ihre herzliche Wärme versprüht! Egal, wo man hinkommt, immer ein Lächeln, aber nie gekünstelt oder aufgesetzt. Es sind eben Menschen, die mit ihrem kleinen Paradies auf Erden zufrieden sind, und gerne von ihrer Lebensfreude abgeben.

Ich habe mich auch noch nirgends so sicher gefühlt, wie auf Cook Islands, wobei Fidschi, Kiribati und Tonga dem in nichts nachstehen. Es ist ein gutes Gefühl, zu spüren, dass man wirklich willkommen ist, und niemand Böses im Sinn hat. Dazu die Insellandschaft, Strände, Meer... ich bin so begeistert von diesen Menschen hier im Pazifik!

Egal, was du hier machst, wo du bist, du hast das Gefühl, als ob alles Menschen wären, die du schon lange kennst. Und das Tolle daran: es färbt auf alle Touristen ab. Ich habe hier niemanden mit schlechter Laune angetroffen.

Foto oben: Im Vordergrund eine der vielen kleinen Inseln des Aitutaki Atolls

 

Aitutaki ist noch viel kleiner als Rarotonga, und sieht vom Flieger ähnlich aus, wie eine Insel von Kiribati: Hauptinsel und kleinere Inseln um die Lagune herum. Das ganze Gebilde wird von einem Riff umgeben.

Die nördliche Markierung ist mein Standort, bzw. meine Unterkunft. Die südliche Markierung ist eine kleine Insel mit Namen One Foot Island - doch dazu später!

Ich sollte von der Unterkunft abgeholt werden, doch niemand hält nach mir Ausschau. Ist ja auch klar! War wohl schon 1 1/2 Stunden früher hier, und hat auf mich gewartet. Der Wagen mit dem ausgeladenen Gepäck wird vor das kleine Flughafengebäude geschoben, und jeder kann sich dann sein Teil herunter nehmen. So etwas gefällt mir auch schon wieder.

Ein älterer Herr mit Moped und Gehstock spricht mich an, wohin ich möchte. "Ranginuis Retreat" antwortete ich. OK, meinte er, er fährt mich hin. Was blieb mir anderes übrig, als mich hinten drauf zu setzen. Die drei Autos hatten schon Gäste und Gepäck eingeladen, und eine andere Möglichkeit gab es momentan nicht. Ich also mit meinem Rucksack hinten drauf, und ab ging die Post. Noch während der Fahrt zur Unterkunft machten wir gleich für den morgigen Tag eine Fahrt nach One Foot Island aus. Treffpunkt 9:00 Uhr vor der Unterkunft.

Die Unterkunft liegt wieder direkt am Meer, zwischen Aitutaki und der nächsten kleinen Insel. Das Wasser ist maximal 2 Meter tief, mit sandigem Untergrund. Hier konnte ich auch meinen roten Flitzer mieten, ein Skooter für 20 NZ$ pro Tag! Eigentlich hätte ich mir schon auf Rarotonga einen Cook Islands Führerschein ausstellen lassen müssen. Das holte ich jetzt gleich nach, weil ich auch gleich die ganze Insel erkunden wollte. Das Polizeigebäude im Zentrum von Arutanga war nicht als solches gekennzeichnet, deshalb bin ich erst mal dran vorbei gefahren. Der Führerschein kostet 2,50 NZ$, man muss lediglich seinen Reisepass und deutschen Führerschein vorlegen. Ein schönes Souvenir, wie ich finde.

Auf dem Weg in die Stadt gibt es nichts Besonderes zu sehen. Ab und zu zweigt mal ein Weg ab zum Strand runter oder zu Hotelanlagen.

Der Hauptort ist auch schnell durchfahren, und man ist wieder zwischen Palmen und anderen Gestrüpp. Im Süden der Insel führt ein kleiner Damm zu einem Felsen im Meer.

In der Mitte der Insel ist ein Aussichtspunkt namens Piraki Outlook angegeben. War ok, aber nicht der höchste Punkt (93 m). Nicht weit entfernt also hoch zum Gipfel des Mt. Mangapu (124 m). Auf den letzten 20 Metern streikte mein Roller. Das war zu steil, so dass ich laufen musste. Wie es von hier oben aussieht, das sieht man hier auf dieser Seite, ganz oben. Von hier natürlich der beste Rundumblick über das gesamte Atoll. Auf dem Rückweg noch ein paar Souvenirs unten im Ort gekauft und ein Spray zur Moskitoabwehr. Das habe ich blöderweise nicht mit in den Rucksack gesteckt - wirklich notwendig hier!

Der Chef der Unterkunft meinte, dass man am besten an der Nordspitze hinter dem Airport schnorcheln kann. Also alles dafür eingepackt, und los. Als Orientierung den großen Fernmeldemasten angepeilt, und den Skooter dort abgestellt. Der Strand aus feinem Korallenstaub, übersät mit Muscheln und Korallenbruchstücken. Am Ufer ein paar Felsen. Wenn man die mit seinen Flossen überwunden hat, dann findet man eine grandiose Unterwasserwelt vor:

Zum ersten Mal sah ich hier eine Moräne. Außerdem noch Riesenmuscheln in verschiedenen Farben (weiß, blau, grün, braun, rosa), die größten hatten eine Länge von 60 cm. Zum Leidwesen eines jeden Unterwasserfotografen wurde von der Strömung viel Sand aufgewirbelt.

Und abends auf der Terrasse des Restaurants gleich neben der Unterkunft gab es Südsee Musik vom Feinsten...

(4) Cook Islands: Aitutaki

Die Nähe der Unterkunft zum Airport ist bezüglich Fluglärm überhaupt kein Problem. Die 4 Maschinen pro Tag hört man nicht. Um 9:00 Uhr, wie vereinbart, wurde ich von meinem gestrigen Taxi Driver - diesmal mit Pickup und Trailer mit Alu Boot abgeholt. Auf einen Preis für die Tour wollte er sich nicht festlegen. Er meinte nur, wenn ich happy bin, dann ist er es auch und danach richtet sich der Preis. Zu essen hatte er auch dabei: gegrillten Fisch (3 Sorten), gebratenes Gemüse, Obst und noch andere, mir unbekannte Früchte. Sein Boot war schnell zu Wasser gebracht. Eine Angel nahm er auch noch mit. So tuckerten wir mal über die blaue, mal türkisfarbene oder grüne Lagune. Vorbei an den kleinen Inseln, und machten zwischendrin Halt, bei einer Insel mit Bungalows, die aber nur während den Wintermonaten betrieben wird. Scheinbar eine wichtige Insel während des 2. Weltkrieges, wie es die aufgestellten Tafeln vermittelten.

Nach weiteren 30 Minuten erreichten wir als erste die Insel One Foot Island. 

Das hölzerne Gebäude auf Stelzen mit Terrasse war verschlossen. Das ist die Poststelle. Geöffnet wird sie vom Personal des Touristenschiffes, das am frühen Nachmittag erwartet wird. Also noch keinen Stempel für den Pass.

  

 

So nutzte ich die Zeit zum Baden und Schnorcheln.

So sandig wie der Strand, war auch die Lagune hier. Das bedeutet, dass relativ wenig Meeresgetier anzutreffen ist. Jetzt ließen wir uns das Mitgebrachte schmecken. Mit der Angel hat mein Chauffeur nichts gefangen. Weitere Gäste trafen ein - Hochseeangler, mit ihrem Boot. Plötzlich näherten sich große Schatten im Meer dem Strand. "trevally, trevally" riefen die Angler. Keine Ahnung, was das sein sollte, schnappte ich schnell meine Taucherbrille, Schnorchel und Kamera, und tauchte ganz in der Nähe dieser Fische. Wieder zuhause, habe ich den deutschen Namen herausgefunden: Dickkopf-Stachelmakrele. Ich wurde von weißen und schwarzen Exemplaren gemustert. Aber einer wollte es wohl genau wissen, und kam bis auf 2 m an mich heran geschwommen. Die schauen echt grimmig, und ich dachte, jetzt könntest schon wieder langsam umdrehen...

Hier ein Foto vom größten Trevally, ca. 1 m lang (war aber noch ein kleiner, die können bis 1,70 m lang werden):

Dann gab es endlich den heiß ersehnten Stempel in den Reisepass. Noch ein paar Postkarten geschrieben. Nachmittags ging es wieder zurück über die Lagune. Man kann sich an diesen Farben nicht satt sehen. Dazwischen immer wieder kleine, unbewohnte Inseln mit Sandstrand und Palmen. Wir einigten uns für die Tour auf 150 NZ$.

Eine von den zahlreichen kleinen und unbewohnten Inseln des Aitutaki Atolls
Eine von den zahlreichen kleinen und unbewohnten Inseln des Aitutaki Atolls

Bis zum Sonnenuntergang um 18:00 Uhr, nutzte ich die Zeit noch, um mit einem von den Kajaks, die hier kostenlos benutzt werden können, die Insel vor meiner Unterkunft zu umrunden. Auf der dem Riff zugewandten Seite war es etwas schwierig, zwischen die Felsen hindurch zu kommen. Die Strömung war nicht stark, aber da Ebbe vorherrschte, musste ich darauf achten, dass ich mit meinem Gefährt nicht auf Grund laufe.

 

 

 

(5) Cook Islands: Aitutaki

Mit dem Kajak wollte ich einfach bisschen hinaus auf die Lagune und mir auf einer der kleinen Inseln einen schattigen Platz zum Hinlegen suchen. War gar nicht so einfach, da grade Ebbe war. Ich musste große Umwege machen, da viele Stellen entweder trocken gefallen waren, und nicht genügend Wassertiefe selbst für Kajaks vorhanden war. Man findet viele einsame Traumstrände hier. Aber wegen den vielen Moskitos bin ich immer wieder ein Stück weiter gepaddelt bis zur Insel Ee. Irgendwann finden die dich...

Auf der Rückfahrt - jetzt bemerkte ich erst die Distanz, die ich zurück gelegt habe - lief bereits die Lagune langsam wieder voll. Da waren dann fast keine Umwege mehr notwendig.

Um 4 Uhr nachmittags nochmals mit meinen Scooter hinter den Airport zum Schnorcheln gefahren.

 

(6) Cook Islands: von Aitutaki nach Rarotonga

Im nahe gelegenen Café Keru gefrühstückt, mit echten Kaffee!!!

Wegen late checkout verlangen meine Vermieter nun doch keinen Aufschlag von mir, da sich ein englisches Ehepaar über den Baulärm beklagt hat und auch wieder ausgezogen sind. Jetzt hatten sie ein schlechtes Gewissen, deshalb für die paar Stunden noch 60 NZ$ zu verlangen.

Heute mal so richtig am Strand gefaulenzt. Ab und zu ins Wasser, wenn´s zu heiß geworden war. 

 

Um 15:30 Uhr hat mich dann die Vermieterin kostenlos zum Airport gefahren.

Das Islander Hotel liegt schräg gegenüber vom Airport in Rarotonga. Kam gerade rechtzeitig für einen grandiosen Sonnenuntergang. Später dann die ca. 500 m zum "Viannis" gelaufen. Heute zwar nicht viel los. Aber das Ambiente ist schon toll: Bar mit guter Musik und Abendessen am Strand...

 

(7) Cook Islands: Rarotonga

Tja, leider kam um 9:00 Uhr der Typ nicht mit dem Leihwagen. Im Hotel wollte ich nicht frühstücken. Meist ist der Kaffee nicht gut. Schräg gegenüber ist ein kleines Café und man kann auch draußen sitzen. Ich lese die Speisekarte auf der großen Tafel, da werde ich schon angesprochen: "Hello my Dear, what can I do for You, that Your day will be great?" WOW! Das ist ja mal eine Begrüßung! Gut gestärkt stadteinwärts marschiert und einen Nissan Combi angemietet. Das Gepäck vom Hotel geholt. Somit konnte ich die Kosten für den late checkout vermeiden. Hätte genauso viel gekostet, wie der Nissan.

Schon beim Hinflug nach Aitutaki las ich in der Zeitschrift der Airline, dass die Insassen des Gefängnisses von Rarotonga Ukulelen herstellen. Diese kann man im Gefängnis kaufen. Da die in der Zeitschrift abgebildeten Instrumente sehr schön aussahen, war heute das Prison mein erstes Ziel. Tatsächlich standen an der Rezeption Ukulelen zum Verkauf. Ein Stück Holz, eine halbe Kokosnuss und Farben, fertig ist eine Ukulele - und eine im Gepäck!

Ein Handtuch zu kaufen war da schon viel schwieriger! Ich hatte ja keines zuhause eingepackt und zum Schnorcheln wollte ich heute auch noch. Sonst nehme ich immer ein Handtuch vom Hotel mit. In einer Seitenstraße fand ich endlich ein warehouse, auch mit Handtüchern!

 

Dann überfiel mich eine glorreiche Idee: The Needle!

Mit dem Nissan so weit in die Insel hinein gefahren, bis es nicht mehr weiter ging. Der Pfad zur Needle ging fast senkrecht hoch über ausgespülte Baumwurzeln. Erschöpft kam ich am Fuß der Needle an. So dünn wie eine Nadel schaut der riesige Granitfelsen aus der Nähe nicht aus. Ein Foto aus einiger Entfernung ist wegen dem Baumbewuchs nur bedingt möglich. Also nur aus unmittelbarer Nähe, oder aus der Ferne von unten aus der Stadt.

An meinem letzten Tag auf Cook steht jetzt aber nochmal Entspannung am Strand an! Ein schöner Ort zum Schnorcheln mit gigantischen Fischschwärmen. Bei Niedrigwasser ist aber die Sicht durch aufgewirbelten Sand beeinträchtigt.

Das Salz auf der Haut wollte ich mir am Wasserfall abwaschen. Was ist das? Eine Straßensperre gleich hier unten an der Abzweigung zum Wasserfall. Wahrscheinlich hatte der Kassierer keine Lust mehr und hat die Straße abgeriegelt: Befahren verboten - Private Property! Jetzt plötzlich? Naja dachte ich, wenn sie mich einsperren, dann lerne ich vielleicht, wie man eine Ukulele baut... Ich fuhr durch, und war dann echt der Einzige am Wasserfall. Nein, nicht ganz: riesige Schwärme von Moskitos erwarteten mich schon. Also schnell rein ins Wasser und gebadet. Es dauerte bis zum Black Rock, bis alle Mücken durch die geöffneten Fenster wieder aus dem Auto waren. 

 

Der Black Rock ist so eine Art Heiligtum der früheren Ureinwohner, also ein spiritueller Ort. Bis zum Sonnenuntergang meine Tasche und Rucksack für den Flug sortiert und gepackt. Die Schwimmflossen mussten ja wieder nach ganz unten in die Tasche.

Ins Viannis zum Dinner. Dann gleich mal die Tasche am Airport abgegeben und eingecheckt, und bis zum Abflug um 23:59 Uhr in die Hula Bar vom Islander Hotel. Diese Idee hatten wohl viele andere auch. Gerammelt voll mit lauter Musik. Hier ist bis halb 12 Betrieb. Passt also genau bis zum Abflug. Doch leider hatte die Maschine 2 Stunden Verspätung, wie ich an der Bar von anderen Gästen erfahren musste.

 

Zusammenfassung:

Wie Tonga und Kiribati, sind die Cook Islands ebenfalls alle von einem Riff umgeben. Vom Strand meiner Unterkunft aus, sind es ca. 50 Meter bis zum Riff. Im Süden der Insel ist es über einen Kilometer. Da hier im Süden die Wassertiefe bis zu 5 Meter beträgt, ist nur hier Baden und Schnorcheln möglich. Ansonsten ist das Wasser nur knöchel bis knietief. Die Hauptinsel ist ein Oval mit Bergen in der Mitte. Geschwindigkeitsbegrenzung 50 km/h, in Orten 30 km/h und vor Schulen 20 km/h. Umrundet man die Insel, findet man nur wenige kleine unbebaute Lücken. Es wechseln sich Hotels, Ressorts, Geschäfte, Auto- und Scooter Vermietungen ab. Supermärkte gibt es nur in den größeren Ortschaften.

Tsunami Fluchtorte sind auf Rarotonga gut ausgeschildert. Aufgrund der Topografie der Insel hat es hier auch wirklich Sinn. Trotzdem müssen bei Gefahr doch beachtliche Strecken zurück gelegt werden, bis man von solch einer Welle nicht mehr erreicht werden kann.

Auf Cook Islands ist eine Driver Lizense Pflicht. Für paar Euros erhält man bei Vorlage des Deutschen Führerscheins ein schönes Souvenir, gültig für 3 Monate. Kontrollen sind aber eher selten. Zahlreiche Bars und Restaurants gibt es ebenfalls verstreut auf der ganzen Insel. Zum größten Teil von Touristen besucht. Es ist also auch abends immer irgendwo etwas los. Man merkt unwillkürlich den Einfluss von Neuseeland, was die Häuser anbelangt. Die Berge kann man auch erwandern. Kann sehr schweißtreibend sein! Und die Menschen hier sind sehr freundlich und nett. Auch nachts kann man überall laufen, ohne irgendwelche Ängste haben zu müssen. Trotzdem gibt es ein Gefängnis. Mmhh - passt irgendwie hier nicht her.

Die Menschen freuen sich hier über eine steigende Zahl von Touristen, da sie Geld und Beschäftigung bringen.

Hochsaison ist Dezember und Januar. Auf Cook Islands ist der neuseeländische Dollar Zahlungsmittel. Es gibt aber auch Cook Island Münzen zu 1, 2 und 5 Dollars.

 

 

Kommentare: 1
  • #1

    Elisabeth (Mittwoch, 11 Juli 2018 22:24)

    Hallo my dear Friend Wolfgang, yes this Cook Island deserves to be called a Paradise,& it must been a very special One for You, I beleive, no one can ever describe the feelings, as yourself to be their personaly & have been able to see all the Beauty of this Island & specially under the Water (schnorcheln ) as U call it! You are a Genie �the best proof, your beautiful Pictures, amazing! I'm stunned � how U've managed to get them so close to U, all Sizes of Fish, a totally beautiful other World under the See- Ocean. Of course, whatelse gave U although a good & happy Feeling, the great Place to stay, that huge beautiful Bungalow with Terrasse. No Wonder, you were very surprised, didn't expected. And as U mangend, all the People very helpful-friendly & polite, yes, I understand, what special Feelings they were for you, & U wouldn't mind to share those the rest of u'r Life. But yet, U're very thankful, U've had the chance & God's Blessing to learned to see a lot of different Land's Countries & U appreciated any Helps, to guided you through just anywhere U wanted to go and see! I hope & wish, U have still many more Years to go, fulfilling u'r Wishes, to see much more of this World, to be safe, stay healthy, get wealthy & have God's Blessing.
    That's my Wish for you! Lot's of Luck�u'r "old friend" Elisabeth